Geschichtlicher Abriss der Stiftung Arbeitsgestaltung

Geschichtliche Entwicklung der Angebote

Die Stiftung Arbeitsgestaltung greift auf eine langjährige Erfahrung in der arbeitsmarktorientierten Bildung zurück. Seit 1996 ist die Stiftung Arbeitsgestaltung im Bereich der Arbeitslosenbildung erfolgreich tätig. Als Nachfolgeorganisation der Kontaktstelle Arbeit / Beruf / Ausbildung KABA greifen wir auf eine Praxis seit Einführung der Arbeitslosenbildung in der Schweiz zurück. Im Folgenden ist ein geschichtlicher Abriss über die Erfahrung der Stiftung Arbeitsgestaltung aufgeführt:

2011
Milestones: Die SAG erhält in Kooperation mit der aeB Schweiz die Rezertifizierung des SVEB für die Ausbildung zum Eidg. Fachausweis Ausbilderin / Ausbilder. Per 1.4.2011 tritt das revidierte AVIG in Kraft.

Angebote:
In Bern startet das Pilotprojekt „Schulwerkstatt“. In Luzern wird die neue Praxisfirma „Chocolate Factory“, in Langenthal die neue Praxisfirma „C-Arts AG“ aufgebaut. In den Angeboten der Bewerbungstechnik wird ein einheitliches Qualitätssystem eingeführt.

2010
Milestones: Im April beschliesst der SR die Strategie 2010-2012. Der SR verabschiedet das überarbeitete Organisationsreglement. Die Angebotsleitenden werden in die Organisationsleitung eingebunden. In einem Organisationshandbuch sind die wichtigsten Prozesse der SAG schriftlich festgehalten. In einem Sounding-Board werden die Methodisch-didaktischen Grundlagen der SAG neu definiert. Die SAG erhält die Rezertifizierung „eduQua“ und „ISO 9001:2000“ und „SVOAM“. Doris Jäggi tritt aus der GL aus, die GL besteht aus vier Personen (Werner Mock, Zsolt Mesterhazy, Manfred Roosens, Stefan Spahr). Erstmals beschäftigt die SAG mehr als 200 Mitarbeitende.

Angebote: Am 1. Januar startet das Programm zur vorübergehenden Beschäftigung „Werkbahnhof“ in Bad Ragaz. Die SAG baut, in Zusammenarbeit mit Berufsverbänden, das Angebot Regio 18:24 für den beruflichen Einstieg junger Erwachsener in Bad Ragaz auf. In der Region St. Gallen baut die SAG ihr Engagement bei OKP-Kursen auf vier Standorte aus. Mit dem Sozialdepartement der Stadt Zürich kann für das Angebot „Ventil“, Jugend – Bildung und Integration ein Rahmenvertrag abgeschlossen werden. In den Angeboten der Sprachförderung wird ein einheitliches Qualitätssystem eingeführt. In Luzern werden Bewerbungscoachings unter den Titeln „Train-Q“ und „Key-Q“ als neue Angebote aufgebaut. Die Praxisfirma WARI AG in Thun wird Ende Jahr geschlossen. Erweiterung der OKP-Kurse in Bad Ragaz, Rapperswil und St. Gallen. In Bad Ragaz entsteht ein überregionales Kompetenzzentrum.

SR: Mauro Moretto tritt als neues Mitglied in den Stiftungsrat ein. Er vertritt die UNIA als Mitglied der Sektorleitung Tertiär. Der Stiftungsrat besteht wieder aus fünf Personen (Katharina Teuscher, Ernst Maurer, Res Marty, David Häne, Mauro Moretto).

2009
Milestones: In allen Angeboten der Stiftung Arbeitsgestaltung werden Angebotsleitende eingesetzt. Im September wird ein breit abgestützter Innovationstag durchgeführt. In der Geschäftsleitung tritt Fritz Grob im Januar aus, Doris Jäggi und Manfred Roosens werden in die Geschäftsleitung aufgenommen (Werner Mock, Doris Jäggi, Zsolt Mesterhazy, Manfred Roosens, Stefan Spahr). In allen Regionen werden Sicherheitsbeauftragte SIBE bestimmt.

Angebote: In der arbeitsmarktorientierten Sprachförderung startet die SAG an drei Standorten in Bern ein neues Kurskonzept im Auftrag des beco. Erweiterung der StaBe-Kurse in Heerbrugg, St. Gallen und Wil.

2008
Milestones: Eine Kooperation mit der Akademie für Erwachsenenbildung, aeb, Schweiz, für die Ausbildung zum Eidg. Fachausweis Ausbilderin / Ausbilder wird eingegangen. Eine neue Geschäftsleitung, bestehend aus 5 Mitgliedern, wird auf den ersten Januar 2008 eingesetzt (Werner Mock, Zsolt Mesterhazy, Fritz Grob, Franz Ryser, Stefan Spahr). Franz Ryser tritt im September aus der Geschäftsleitung aus. Die allgemeinen Anstellungsbedingungen werden per Januar 2008 revidiert. Am 1.7.2008 erhalten wir das Aufrechterhaltungsaudit für „ISO 9001:2000“ und für „SVOAM“. Erstmals wurde eine Mitarbeiterbefragung und eine flächendeckende Teilnehmerbefragung durchgeführt.

Angebote: Am 1. Januar 2008 sind die drei Programm zur vorübergehenden Beschäftigung "FabrikQualiPlus", "Rolling Stones" und "Deutsch am Arbeitsplatz" in Uster gestartet. Neustart mit neuem Konzept der Bewerbungstrainings in Bern, Thun und Burgdorf für Fremdsprachige, Hilfs- und Fachkräfte.

2007
Milestones: 11 Jahre nach der Gründung der Stiftung Arbeitsgestaltung werden die beiden Pioniere und bisherigen Geschäftsleitungsmitglieder Crista Schlegel und Marco Siegrist pensioniert.
Am 15. Mai 2007 ist unsere gesamte Institution von der SQS zertifiziert worden: - „ISO9001:2000 Qualitätsmanagement-system“, „SVOAM 2005 Arbeitsmarktmassnahmen“.

Angebote: Im November 2007 haben wir unser Tätigkeitsgebiet auf den Kanton Tessin ausgeweitet und haben mit "Prospettive CII" unser erstes Angebot im Bereich Abklärung in Italienisch gestartet. Übernahme der Praxisfirma „wari AG“ in Thun und der „Bildungstage IIZ“ in Thusis.

Stiftungsrat (SR): Katharina Teuscher löst Heinz Bruni als Präsidentin ab.

2006
Milestones: Durchführung der Metaevaluation als Pilotprojekt im Auftrag des DLZ Luzern. Provisorische Anerkennung durch den SVEB des Lehrgangs zum Eidg. Fachausweis Ausbilderin/Ausbilder.

Angebote: Ausbau der OKP-Kurse in Heerbrugg und der StaBe-Kurse in Rapperswil.

2005
Milestones: Neuorganisation mit Bereichsleitungen. Das GL-Mitglied Crista Schlegel wird mit dem Ehrendoktor der Universität Gödöllö ausgezeichnet.

Angebote: Start der SB-Kurse B + C in Uster.

Stiftungsrat (SR): David Häne tritt in den SR ein.

2004
Milestones:Erneuerung der eduQua-Zertifizierung. Verlängerung der Teilnahme an der Begleitforschung supra-f bis 2008. Das Erscheinungsbild SAG wird vereinheitlicht und löst das KABA-Logo ab.

Angebote: Projektentwicklungen „Bewerbungswerkstatt“, „Fit für die Arbeitswelt“ und „Orientierung Kommunikation und Praktikum“ (OKP). Aufbau von JobIntensiv, JobKompakt und StaBe in Chur. Übernahme der Infotage in Glarus und Spielmobil in Uster.

SR: Frau Perrig Chiello löst Dario Mordasini ab. Das Geschäftsreglement wird eingesetzt.

2003
Projektentwicklung „Übungsfirma für fremdsprachige Hilfskräfte“ (Lebendiges Lernen). Zertifizierung Ausbildungsgang SVEB 1, Seminar „Bildungsarbeit mit arbeitslosen Menschen“.

2002
Übernahme der „Übungsfirma Gonzen Intertrade AG“ in Bad Ragaz

2001
eduQua- Zertifizierung. Erweiterung der Geschäftsleitung auf drei Personen. Festanstellung der Kursleiterinnen und –leiter. Weiterentwicklung Transferprojekte bei Betriebseinstellung.

2000
Aufbau Pilotprojekt „Impuls“ (Abklärung, Arbeitsplatz-Parcours), Sprachförderung Deutsch Bern.

1999
Diversifikation des Angebots und gezielte Projektentwicklungen im Umfeld der rückgängigen Arbeitslosigkeit. Übernahme der Trägerschaft des Projekts „Ventil“; Teilnahme an der Begleitforschung supra-f des Bundesamtes für Gesundheit.

1998
Präqualifikation Kanton Bern durch das kantonale Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit KIGA.

1997
Auszeichnung des Projekts MumM durch das Eidgenössische Departement des Innern EDI. Erscheinen des Lehrmittels „Kursbuch Schlüsselqualifikationen“ - Entwicklung der KABA-Solvensko (Bildungsinstitut in der Slowakei)

1996
Akkreditierung für RAV-Ausbildung durch das BIGA - Akkreditierung (ganze CH) für Basiskurse für arbeitslose Menschen durch das BIGA.

21.05.1996
Gründung der Stiftung Arbeitsgestaltung in Uster ZH. Weiterführung des Bildungsauftrags der Kontaktstelle / Arbeit / Beruf /Ausbildung unter der Leitung Marco Siegrist und Crista Schlegel.

1984 – 1996
Kontaktstelle / Arbeit / Beruf / Ausbildung (KABA), entwickelt von Marco Siegrist und René Wunderli.